| Tauchen läßt sich in weiten Teilen mit dem Autofahren
vergleichen, was das Erlernen anbetrifft. Die Leichtigkeit beim Zuschauen
läßt nicht auf die Notwendigkeit einer gründlichen
Ausbildung schließen. Es gilt der Grundsatz: "Taucher und
Falschirmspringer machen nur einmal einen Fehler." |
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Je nach den Ansprüchen gibt es im Grunde drei Möglichkeiten,
das Tauchen zu erlernen.
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Die erste Variante ist auch gleichsam die riskanteste von allen.
Im Urlaub lässt man sich im Hotelpool Maske und Schnorchel erklären
und geht dann mit dem Tauch"lehrer" Fische anschauen. Am
Ende hat dieser dann 300$ mehr in der Kasse und man selber einen Tauchschein
mit Stempel in der Hand. Nur Tauchen, das kann man dann doch nicht.
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Dies ist also eigentlich keine Möglichkeit, tauchen
zu lernen, oft genug ist dies nur ein teures Schnuppertauchen und
nicht mehr. |
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Als nächstes geht man eben in eine kommerzielle Tauchschule,
wo es praktisch so ähnlich abläuft wie in der Fahrschule.
Man legt sein Geld auf den Tisch und bekommt Theorie- und Praxisunterricht,
abschließend folgt die Prüfung nach der man einen Tauchpass
sein eigen nennt und gelernt hat zu Tauchen. |
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Die Qualität einer solchen Tauchschule ist nicht unbedingt
abhängig von der Organisation, sondern von der Tauchschule bzw.
dem Tauchlehrer. |
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Weiterhin kommt die Taucherfahrung, wie auch beim Autofahren, erst
durch und in der Praxis danach. Daher wäre es also gut, wenn
der Schule ein Club angeschlossen ist, in dem man anschließend
gut aufgehoben ist. |
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Und dann gibt es da noch die Vereine, die in der Regel nicht an
der "Produktion" von Tauchern interessiert sind, also nicht
ihr Geld damit verdienen. Hier wird die Ausbildung meist durch vereinseigene
Tauchlehrer durchgeführt oder in Kooperation mit anderen Vereinen
oder befreundeten Tauchschulen. Bei VDST-Vereinen sind im Mitgliederbeitrag
eine Tauch-, Sport- und Auslandskrankenversicherung mit weltweiter
Hotline enthalten. |
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