| Ein Blick auf die Landkarte lässt vermuten, dass der Niederschlesische
Oberlausitzkreis NOL mit seinen vielen eingezeichneten Wasserflächen
ein wahres Taucherparadies sein müsste. Auch die Übersetzung
des sorbischen Begriffes der dieser Region den Namen gab, " Die
Lausitz " lässt Hoffnung keimen, es bedeutet so viel wie
" feuchte Niederung ". Auf Grund dieser geographischen und
der historischen Gegebenheiten sind jedoch die meisten Wasserflächen
Fischteiche von kaum mehr als 1 m Wassertiefe und deshalb zum Tauchen
natürlich nicht geeignet. Dieses Gebiet, die Muskauer Heide und
Teichlandschaft bildet im Groben ein Dreieck zwischen Bad Muskau,
Bautzen und Hoyerswerda. |
|
|
Im südlichen NOL sind hauptsächlich Steinbrüche
aus der Granitgewinnung zu finden. Dieses Gebiet ist das "Revier"
des TC Görlitz e.V.. |
Um die Kreisstadt Niesky bestimmen neben dem Quitzdorfer
Stausee, Restlöcher aus der, meist im Tagebau betriebenen, Förderung
von verschiedenen Sanden, Gesteinen und Mineralien die Gewässerkarte.
Hier ist die Tauchgruppe der Wasserwacht Niesky zu Hause. |
| Im Norden des NOL sind fast ausschließlich Restseen aus dem
Braunkohlebergbau zu finden, der zu Anfang des Jahrhunderts im Tage-
und Untertagebergbau betrieben wurde. |
| In diesem Gebiet sind der Tauchsportclub " Aqua-Team "
Weißwasser/ Bad Muskau und der Tauchsportshop Sprigade in Köbeln
beheimatet. |
| Die Landschaft um Weißwasser wurde und wird immer noch wesentlich
vom Braunkohlebergbau bestimmt. Während wir noch einige Jahre
auf die großen Restseen der modernen Tagebaue warten müssen,
bescherte uns der meist Untertagebergbau zum Beginn des vohrigen Jahrhunderts
zahlreiche kleine und kleinste Restlöcher. Da Rekultivierung
und Bergbausicherung damals noch nicht von großer Bedeutung
waren, bergen Stolleneinbrüche und Rutschungen im losen Sand
noch immer große unberechenbare Gefahren. Aus diesen Gründen
ist das Betreten und natürlich das Baden / Tauchen in diesen
Gebieten verboten. Gewässer die jedoch zugänglich erscheinen
sind meist nicht einmal zum Baden geeignet. Kaum tiefer als 1-2m sind
sie schlammige, extrem saure und tote Pfützen in denen Tauchen
nicht die Überlegung wert ist. |
Natürlich gibt es auch noch attraktive Seen, einige sind in
privater Nutzung, andere werden von Angelvereinen genutzt. Für
die wichtigsten und interessantesten Gewässer die gesichert und
zugänglich sind, haben wir eine Genehmigung
durch die Untere Wasserbehörde erhalten. |